Content takes the lead: Sieben Trends in CP und Content Marketing in 2015Dienstag, 14. April 2015

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CP und Content Marketing spielen heute in der Unternehmens- und Marketingkommunikation eine herausragende Rolle und werden ihre Stärken künftig noch intensiver ausspielen: Wir befinden uns – was Marketing und Kommunikation betrifft – in der Ära der Inhalte. Wer Menschen für seine Marke begeistern und sie binden will, muss Geschichten nutzen. Die überragende Bedeutung von relevantem Content wird künftig noch zunehmen – gleichzeitig werden neue Technologien, neue Kanäle und neue Einsatzmöglichkeiten für qualitative Inhalte das Jahr 2015 prägen. Das Forum Corporate Publishing, Partner der Content World, hat für Sie die sieben wichtigsten Trends in CP und Content Marketing zusammengestellt.

 

  1. „Owned Media“ übernehmen den strategischen Lead von „Paid Media“
    Schon heute setzt die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (55%, FCP Barometer 2014) bei ihrem grundsätzlichen Kommunikationsansatz auf Inhalte statt werblicher Impulse – in drei Jahren werden es bereits mehr als 80 Prozent sein. Ausgangspunkt und Kern einer guten inhaltsgetriebenen Kommunikation sind „Owned Media“ – die nach Überzeugung von mehr als der Hälfte der Unternehmen den strategischen Lead übernehmen werden.

 

  1. Qualität vor Quantität: Gute Inhalte werden entscheidend
    Mediennutzer sehen sich einer schier endlosen Zahl an Kanälen und einer unüberschaubaren Content-Menge gegenüber. In den USA spricht man bereits vom „Buzzfeed-Effect“: Soziale Medien, die kaum mehr bieten als Listen und Fotostrecken. Gleichzeitig belohnt Google schon jetzt Websites mit Nutzwert und Mehrwert für den Leser mit einer guten Positionierung. In Zukunft geht es weniger um Quantität als um Qualität: Entscheidend wird es, wirklich gute Inhalte zu kreieren, zu distribuieren und zu promoten.
  1. Content Marketing wird in Mitarbeiterkommunikation und Internal Branding relevant
    Der Einsatz von Content Marketing zur Kundenansprache ist nur die Hälfte wert, wenn die Mitarbeiterkommunikation nicht in eine übergreifende Content-Strategie eingebunden ist. Nur wenn interne Zielgruppen mit den gleichen Botschaften in der gleichen Sprache mit den gleichen Zielen angesprochen werden, lässt sich eine glaubwürdige und konsistente Markenpersönlichkeit nach außen aufbauen.
  1. Content & Control: Keine Relevanz ohne Resonanz
    Zwei Drittel aller Marketingverantwortlichen sind davon überzeugt: Die Zukunft bringt eine weitere „Contentisierung“. Auch Medienformate, die normalerweise nicht journalistisch geprägt sind, wie z.B. Newsletter, Kataloge und Verkaufsliteratur erzählen vermehrt Geschichten. Gleichzeitig wird gerade hier Erfolgsmessung elementarer Bestandteil der DNA von Content Marketing. Konsequentes Performance-Management gelingt am besten, wenn es von vornherein in die Content-Strategie integriert wird.

 

  1. Erfolgreicher Video-Einsatz im Content Marketing benötigt Bewegtbildstrategien
    Die Zeiten solitärer Videoproduktionen sind endgültig vorbei. Abgeleitet aus der ContentStrategie werden Bewegtbildstrategien in Zukunft die Produktion, Distribution und Promotion von Animationen, Clips und Filmen steuern. Das richtige Format mit relevantem Inhalt für die angesteuerten User, touch-point-gerecht aufbereitet und gestaltet, zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt und über Soziale Medien promotet, engagiert den Zuschauer, motiviert ihn den Film zu teilen und trägt so zum Erfolg der Content-Strategie bei.

 

  1. Native Advertising meets Content Marketing
    Native Advertising, das Buzz-Word der Stunde, wird vielfach mit Content Marketing gleichgesetzt. Native Ads als einer von vielen möglichen Distributionskanälen sind jedoch vielmehr ein Teaser, der zwischen redaktionellen Inhalten eines Onlinemediums platziert wird – Owned meets Paid sozusagen, und am Ende steht: Relevanter und gut gemachter Content!

 

  1. WEARABLES schaffen eine neue Content-Welt
    Wearables bieten Marken eine neue Plattform, um ihre Inhalte nahtlos in das Alltagsleben der Nutzer zu integrieren: Sie bringen den User direkt ins Zentrum des Storytellings, durch Virtual und Augmented Reality wird der Träger sogar Teil einer Geschichte. Pilotprojekte werden zunächst die Leistungsfähigkeit ausloten und Akzeptanzschwellen verschieben. Dabei gilt: Less is more – hohe Nutzungsfrequenzen, kurze Verweildauer und kontextbezogene Nutzung erfordern maß- geschneiderten Content.

 

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Michael Hoeflich - Forum Corporate Publishing e.V.
About the Author

Michael Höflich ist Geschäftsführer beim Forum Corporate Publishing, der Interessengemeinschaft der führenden medialen Dienstleister im deutschsprachigen Raum und mit mehr als 100 Mitgliedsunternehmen der größte Verband dieser Mediendisziplin in Europa.

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